Im Todesfall

Sterbeurkunde beantragen: Unterlagen, Kosten und Ablauf

Von der Todesliste-Redaktion erstellt und geprüftZuletzt geprüft: Lesezeit: 3 Min.

Die Sterbeurkunde ist das amtliche Dokument, das den Tod eines Menschen beurkundet. Ohne sie lassen sich weder Versicherungen abwickeln noch Konten klären oder der Nachlass regeln. So bekommst Du die Urkunde zügig und in ausreichender Zahl.

Welches Standesamt ist zuständig?

Ausgestellt wird die Sterbeurkunde vom Standesamt des Ortes, an dem die Person verstorben ist – nicht vom Wohnort. Der Sterbefall muss dort angezeigt werden, in der Regel innerhalb weniger Werktage. Das übernimmt meist das beauftragte Bestattungsinstitut zusammen mit der Anzeige des Sterbefalls.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Dokumente das Standesamt verlangt, hängt vom Familienstand der verstorbenen Person ab. Üblicherweise gehören dazu:

Liegen Urkunden nicht vor, lassen sie sich beim jeweiligen Geburts- oder Heiratsstandesamt nachfordern. Plane dafür etwas Zeit ein.

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Was kostet die Sterbeurkunde?

Die erste Ausfertigung kostet je nach Kommune meist rund 10 bis 15 Euro. Jede weitere, gleichzeitig beantragte Ausfertigung ist in der Regel deutlich günstiger (oft etwa 5 Euro). Die genauen Gebühren legt die jeweilige Gemeinde fest.

Wie viele Ausfertigungen brauche ich?

Viele Stellen verlangen jeweils ein Original der Sterbeurkunde. Erfahrungsgemäß sind fünf bis zehn Ausfertigungen sinnvoll. Gebraucht werden sie unter anderem für:

Beantrage die Ausfertigungen gleich zusammen – nachträglich einzeln angeforderte Urkunden sind teurer und kosten zusätzliche Zeit.

Ablauf: vom Totenschein zur Urkunde

Bis die Sterbeurkunde vorliegt, sind mehrere Schritte nötig – die meisten davon nimmt Dir das Bestattungsinstitut ab:

Für die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung stellen viele Standesämter die Sterbeurkunde gebührenfrei aus, wenn Du den Verwendungszweck angibst. Frag aktiv danach – das spart bei mehreren Ausfertigungen Geld.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis die Sterbeurkunde da ist?
Wer persönlich mit allen Unterlagen beim Standesamt vorspricht, bekommt die Urkunde je nach Gemeinde oft sofort. Läuft die Anzeige über den Bestatter, vergehen in der Regel ein bis zwei Wochen.
Wie viele Sterbeurkunden brauche ich?
Erfahrungsgemäß fünf bis zehn. Viele Stellen – Lebensversicherung, Banken, Rentenkasse, Nachlassgericht – verlangen jeweils ein Original. Beantrage die Ausfertigungen gleich zusammen, das ist günstiger als später einzeln.
Welches Standesamt stellt die Sterbeurkunde aus?
Das Standesamt des Ortes, an dem die Person verstorben ist – nicht das des Wohnorts. Die Anzeige des Sterbefalls übernimmt meist der beauftragte Bestatter.
Was kostet eine Sterbeurkunde?
Die erste Ausfertigung kostet je nach Kommune meist rund 10 bis 15 Euro, jede weitere gleichzeitig beantragte oft nur etwa 5 Euro. Die genauen Gebühren legt die Gemeinde fest.

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